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Friedrichshafen, 16. Juni 2018

Gute SÜDKURIER-Fragen zum Thema Gemeinderatswahl 2019:
Hier unsere ANTWORTEN!

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Voraussichtlich am 26. Mai 2019 wird Baden-Württemberg wieder die Gemeinderäte in 1.101 Städten und Gemeinden sowie die Ortschaftsräte in 410 Gemeinden mit Ortschaftsverfassung wählen. Gewählt werden auch die Kreisräte in den 35 Landkreisen.

Vom SÜDKURIER / Frau Wieland stellte unserem Fraktionsvorsitzenden Achim Brotzer dazu gute FRAGEN, die wir wie folgt beantwortet haben:

Achim Brotzer (Fraktionsvorsitzender der CDU):


Liebe Frau Wieland,

danke für Ihre Fragen zum Thema "Kommunalwahl 2019", die ich namens der CDU Fraktion gerne beantworten darf:

Frage 1: Ist Ihre Fraktion bereits auf der Suche nach Kandidaten für den Friedrichshafener Gemeinderat? Wie und wo sprechen Sie potenzielle Kandidaten an?

Achim Brotzer: Die persönliche Kandidatenansprache geht praktisch von den Leitungsgremien der Häfler CDU mit seinen drei Ortsverbänden sowie den amtierenden Mitglieder der Gemeinderatsfraktion aus. Formal gesehen ist für die Listenaufstellung der CDU Stadtverband zuständig. Die Nominierung folgt einem geordneten demokratischen Verfahren. Wir sind zuversichtlich, dass die CDU auch 2019 überzeugende Persönlichkeiten und sympathische kompetente Köpfe als Kandidatinnen und Kandidaten für die Kommunalwahlen 2019 gewinnen kann.


 

Frage 2: Wie schwer ist es, Kandidaten für die Kommunalwahl zu finden?

Achim Brotzer: Grundsätzlich fällt eine solche Entscheidung keinem leicht, sie fällt schon gar nicht zwischen Tür und Angel. Ein Gemeinderatsmandat anzustreben, heißt Verantwortung für das Gemeinwohl in unserer Stadt zu übernehmen. Frauen und Männer, die sich nach einem politischen Mandat ausstrecken, machen sich diese hohe Verantwortung idealerweise bewusst.

 

Frage 3: Sinkt die Bereitschaft, sich ehrenamtlich lokalpolitisch zu engagieren? Woran liegt das? Wo sehen Sie die Gründe dafür?

Achim Brotzer: Tag für Tag stellt eine erfreuliche große Anzahl der Häflerinnen und Häfler in städtischen Vereinen und einer Vielzahl vergleichbarer ehrenamtlicher Organisationen überwiegend selbstlos unter Beweis, dass es Freude macht, sich zu engagieren. Auch wenn solchermaßen anerkennenswerter Einsatz nicht zwingend kommunalpolitische Motivation und Interesse erfordert, sind wir zuversichtlich, nicht nur aber insbesondere aus diesem Kreis überzeugte und überzeugende Kandidatinnen und Kandidaten zu gewinnen, die sich eine Kandidatur auch für den Gemeinderat vorstellen können bzw. als Engagement erwägen.

 

Frage 4: Wie können Parteien auch jüngere Kandidaten für die Lokalpolitik gewinnen?

Achim Brotzer: Mit dem Hinweis und Werben, dass es ein Privileg, eine Ehre ist und Freude macht, sich für die Belange und das Wohl und die Interessen der Bürgerinnen und Bürger unserer lebenswerten Stadt einsetzen zu dürfen. Wir haben schon die Wahl 2014 genutzt, um auch wenig bekannteren Nachwuchs-Kandidaten unserer Liste eine Stimme in der kommunalen „Arena“ zu geben. Den Nachwuchs suchen wir frei nach Platon mit dem Argument zu überzeugen: "Wer sich für zu jung oder klug hält, um sich in der Politik zu engagieren, wird damit bestraft, dass er von Leuten regiert wird, die älter und möglicherweise weniger klug sind als man selbst. Trau Dich was: Werde KandidatIn für die CDU!“

 

Frage 5: Wie viele Gemeinderäte Ihrer Fraktion werden nicht mehr antreten?

Achim Brotzer: Aktuell konzentrieren wir uns in der CDU Fraktion auf gute Gemeinderatsarbeit. Wer 2019 kandidieren und aufgestellt werden wird, entscheidet sich zur rechten Zeit im Rahmen der Kandidatenaufstellung im Wege der Wahl durch die Mitglieder des Stadtverbands.

 

Frage 6: Wollen Sie auch gezielt parteilose Kandidaten ansprechen?

Achim Brotzer: Eine CDU-Mitgliedschaft ist für die Gemeinderatsarbeit nicht zwingend erforderlich. Wir suchen kompetente Persönlichkeiten aus der Mitte der Gesellschaft und Bürgerschaft vor Ort mit dem Mut, zur eigenen Überzeugung zu stehen. Menschen, denen am dem Herzen liegt, was richtig und gut ist für das Gemeinwohl und das Wohl der Bürgerinnen und Bürger unserer lebenswerten Stadt.


 

Frage 7: Wie hoch ist der Altersdurchschnitt in Ihrer Fraktion?

Achim Brotzer: Bei der Gemeinderatswahl 2014 lag der Altersdurchschnitt unserer zwölf CDU Gemeinderäte bei 51 Jahren. Heute sind wir vier Jahre älter.


 

Frage 8: Bei einer ZDF-Studie kam kürzlich heraus, dass der Anteil der Frauen an den Mandaten in den Kreistagen, Stadträten oder Gemeinderäten im Landkreis in den Jahren 2012 bis 2016 bei 18,3 Prozent lag. Damit landete der Bodenseekreis auf Rang 389 von 401 Landkreisen. Suchen Sie gezielt auch mehr Kandidatinnen? Was tun Sie für ein ausgeglichenes Verhältnis auf den Kandidatenlisten?

Achim Brotzer: Für die Kandidatenaufstellung und das Verhältnis von Frauen und Männern entscheiden wie eingangs gesagt die Mitglieder des CDU Stadtverbandes in einer Nominierungsversammlung. Bei Aufstellung der Liste geht es in der CDU nicht um „Quoten“. Die Nominierung der Kandidatinnen und Kandidaten folgt einem geordneten demokratischen Verfahren. Die CDU Friedrichshafen will Frauen und Männer, Ältere wie Jüngere über alle Gruppen aus der Mitte unserer Gesellschaft ansprechen und als Kandidatinnen und Kandidaten gewinnen. Wir sind überzeugt: Die gute Mischung macht.

Mit freundlichen Grüßen

Für die CDU Fraktion
Achim Brotzer"


Mehr zum Thema: www.kommunalwahl-bw.de


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